CLDC’s Guide to PIELC

2. März 2018

Konferenz für Umweltrecht im öffentlichen Interesse

1.-4. März 2018

Von Donnerstag, 1. März bis Sonntag, 4. März, ist die University of Oregon erneut Schauplatz der Public Interest Environmental Law Conference (PIELC). Seit ihrer Gründung im Jahr 1983 hat die PIELC Hunderte von Workshops und Podiumsdiskussionen ermöglicht, die sich mit einer Vielzahl von Themen befassen, von internationalem Umweltrecht über Wasserrechte bis hin zu Vertragsrechten und darüber hinaus. Mitglieder des CLDC-Teams und des Beirats werden auf einigen der Podiumsdiskussionen sprechen. Hier erfahren Sie, wo und wann Sie sie finden können:

Freitag, 2. März:

Panel 4: 11:40-12:55

Die Grenzen des Rechts: Die Rolle von Recht und juristischer Arbeit im Anthropozän neu denken (Law 175) Dieses Panel befasst sich mit der Rolle von Recht und juristischer Arbeit in zeitgenössischen Umweltbewegungen. Obwohl durch Rechtsstreitigkeiten und Gesetzesreformen bedeutende Fortschritte für die Umwelt erzielt wurden, vertreten die Referenten die Ansicht, dass Bewegungen generell die Fähigkeit des Rechts, bestehende Umweltkrisen sinnvoll zu bewältigen, überschätzen. Anhand ihrer Erfahrungen in der Anwaltschaft werden die Referenten autonome Rechtskonzeptionen kritisch beleuchten und einen Rahmen zur Neubewertung der Rolle von Recht und juristischer Arbeit in der heutigen Umweltbewegung vorschlagen.

Teilnehmer: Lauren Regan, Civil Liberties Defense Center; Cooper Brinson Civil Liberties Defense Center

 

Samstag, 3. März

Panel 6: 9:00 – 10:15 Uhr.

*SLAPP, RICO und andere Versuche der Industrie, die Klimaaktivisten einzuschüchtern (EMU 119) Rechtsanwälte werden die Grundlagen von SLAPP- (Strategic Lawsuit Against Public Participation) und RICO-Klagen (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act) erörtern, einschließlich derer, die derzeit gegen Umweltorganisationen geführt werden. Es werden Aktualisierungen und Informationen darüber bereitgestellt, wie Sie und Ihre Organisation sich gegen rechtliche Angriffe der Industrie wappnen und diese verhindern können. Dieses Panel richtet sich an Anwälte, die bereit sind, Aktivisten und Organisationen zu verteidigen,.

Panelisten: Lauren Regan, Civil Liberties Defense Center; Tom Wetterer oder Deepa Isaac, Greenpeace U.S.

Tafel 8: 1:55-3:10

Vertiefte digitale Sicherheit und Sicherheitskultur für Earth Defense Movements und unterstützende Anwälte (Recht 282) Effektive soziale Bewegungen, die sich mächtigen Rohstoffindustrien entgegenstellen, sehen sich staatlichen und privaten Bemühungen ausgesetzt, sie zu stören und zu neutralisieren. Gängige kommerzielle Online-Plattformen bieten Bequemlichkeit, aber man kann ihnen nicht vertrauen, die Vertraulichkeit von Aktivisten oder ihren verbündeten Anwäl

Referenten: Erin Grady, Civil Liberties Defense Center; Michele Gretes, Civil Liberties Defense Center

 

Sonntag, 4. März

Panel 11 - 10:35-11:50

Staatliche und unternehmensbezogene Überwachungsmöglichkeiten (Gesetz 281) Wir werden Fallbeispiele, Tipps und Fallstricke im Zusammenhang mit staatlicher und unternehmerischer Überwachung von Klimaaktivisten und Frontgemeinden, ihren Kampagnen und ihren Anwälten bereitstellen und darlegen, warum jeder Sicherheitsthemen ernst nehmen muss, um ein ernsthafter Aktivist, Anwalt oder Verteidiger zu sein. Wir geben einen Überblick über bekannte und vermutete Überwachungsfähigkeiten von staatlichen und unternehmerischen Gegnern und bieten Anleitungen zur Entwicklung eines digitalen Sicherheitsbedrohungsmodells.

Podiumsdiskussionsteilnehmer: Lauren Regan, Civil Liberties Defense Center; Glencora Borradaile, OSU/ Civil Liberties Defense Center

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