An den Wänden entlang rennen (RDTW) ist ein jährlicher 5K-Lauf, der von der Anarchist Black Cross Federation (ABCF) organisiert wird. Diese kraftvolle, gemeinschaftsorientierte Veranstaltung fördert das Bewusstsein für politische Gefangene und Kriegsgefangene in den Vereinigten Staaten und sammelt Spenden für ihre Grundbedürfnisse.
RDTW ist tief in Solidarität verwurzelt: während Gemeindemitglieder draußen teilnehmen, machen Gefangene aus Justizvollzugsanstalten mit. Zuschauer versammeln sich, um die selbsternannte “nicht-wettbewerbsorientierte 5-km-Lauf-/Jogging-/Geh-/Rollveranstaltung” anzufeuern.”
Die erste RDTW fand 1999 statt. Seitdem hat sie sich zu einer etablierten Tradition entwickelt, die jährlich in mehreren Städten im ganzen Land stattfindet. Die durch die Veranstaltung gesammelten Mittel fließen in wichtige Initiativen zur Unterstützung von Inhaftierten – hauptsächlich ABCF Kriegskiste, ein 1994 ins Leben gerufenes Programm zur Unterstützung politischer Gefangener. Seit seiner Gründung hat der „ABC Warchest“ über $200.000 direkt an Inhaftierte ausgezahlt. Die Mittel decken Ausgaben für den Gefängnisladen, medizinische Kosten und andere Grundbedürfnisse ab, die vom amerikanischen Gefängnis-Industriekomplex nicht gedeckt werden.
Für 2025 ist RDTW geplant 21. September. Bestätigte teilnehmende Städte sind Eugene, Portland (OR), Los Angeles, New York City, Chicago und Miami.
Städte passen ihre Veranstaltungen häufig an, um öffentliche Vorträge oder gemeinschaftliche Mahlzeiten einzubeziehen – oder sogar Fitness-Herausforderungen, wie im südlichen Kalifornien Mauern niederreißen! Sämtliche Erlöse werden zur Unterstützung politischer Gefangener durch die Warchest und lokale Zuteilungen verteilt.
Wir ermutigen Sie, an Ihrem lokalen Lauf teilzunehmen – weitere Informationen finden Sie unter den folgenden Links!
https://www.abcf.net/rdtw/
https://www.anarchistnews.org/index.php/content/running-down-walls-2025
Bei CLDC pflegen wir bestehende Beziehungen zu unseren inhaftierten Klienten und bieten ihnen rechtliche Unterstützung während sie sich im Gefängnissystem zurechtfinden. Wir ermutigen die Leser auch, sich über die kritischen Unterstützungsbedürfnisse der ehemaligen/aktuellen Klienten von CLDC auf dem Laufenden zu halten. Marius Mason und Malik Muhammad, deren Fälle uns daran erinnern, warum beständige Solidarität wichtig ist.
