CLDC verteidigt Josh Schlossberg

9. Februar 2015

Zwei Polizisten des Eugene Police Department stellten den Umweltaktivisten Josh Schlossberg zur Rede, als dieser auf dem öffentlichen Gehsteig vor der Umpqua Bank Flyer und Informationen an interessierte Passanten verteilte. Herr Schlossberg informierte über die negativen Auswirkungen einiger Geschäftsinvestitionen der Bank auf die lokalen Wälder. Nachdem einer der Polizisten entschieden hatte, dass alles in Ordnung sei, untersuchte ein EPD-Sergeant mit einer Vorgeschichte fragwürdiger Handlungen gegen Aktivisten und andere die öffentlichen Aktivitäten von Herrn Schlossberg erneut. Herr Schlossberg teilte dem Sergeant mit, dass er ihre Interaktion mit einer Handkamera aufzeichnete, die auch Videos aufzeichnete. Der Sergeant beschlagnahmte die Kamera von Herrn Schlossberg und wandte dann exzessive Gewalt an, um ihn wegen heimlicher Aufnahme eines Polizisten fälschlicherweise zu verhaften.

Der CLDC reichte im Namen von Herrn Schlossberg eine bundesstaatliche Klage wegen Bürgerrechtsverletzungen ( § 1983) gegen den Sergeant, das Eugene Police Department und die Stadt Eugene wegen Polizeimissbrauchs ein. Neben der Feststellung, ob der Beamte unrechtmäßige Gewalt gegen Herrn Schlossberg angewendet hatte, stellte seine Klage auch die Frage, ob die Stadt Eugene die Rechte aller Bürger verletzt hatte, indem sie durch den internen Beschwerdeprozess (Polizei, die sich selbst als Reaktion auf zivile Beschwerden kontrolliert) eine Sitte oder Politik der Ratifizierung und Duldung von Polizeimissbrauch aufrechterhielt, indem sie Beamte für ihr Fehlverhalten nicht zur Rechenschaft zog und im Grunde ihre unrechtmäßigen oder unprofessionellen Verhaltensweisen absegnete. Abschnitt 1983 schafft einen Klageanspruch gegen jede Person, einschließlich Gemeinden, die unter dem Deckmantel des Gesetzes einer anderen Person ihre durch die US-Verfassung garantierten Rechte, Privilegien oder Immunitäten entziehen. Herr Schlossberg behauptete, dass die Stadt eine Sitte unterhielt, die es den Mitgliedern des EPD ermöglichte, Fehlverhalten zu begehen.

Am Montag, dem 23. Januar, entschied eine Bundesjury, dass Sergeant Solsbee bei der Verhaftung des Umweltaktivisten Josh Schlossberg übermäßige Gewalt angewendet hat. Die CLDC arbeitet seit Jahren unermüdlich an Schlossbergs Fall und ist mit dem Urteil zufrieden. Wir hoffen, dass dieser Fall ein Präzedenzfall für den Schutz des Rechts von Aktivisten, Polizisten zu filmen, sein wird. Wir freuen uns auch, dass die übermäßige Gewaltanwendung eines Beamten bestraft wird und ein brutalisierter Aktivist eine Entschädigung erhält.

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