Gerechtigkeit in Aktion

24. April 2014

“Gerechtigkeit in Aktion” und “Dissens & Demokratie” sind die Programme des Civil Liberties Defense Center, die als unser zweigleisiger Ansatz zur Verwirklichung der in unserer Mission festgelegten Ziele dienen. Durch den Einsatz von Bildung und, wenn nötig, der Gerichte ist das Civil Liberties Defense Center in der Lage, proaktiv und reaktiv staatliche Angriffe auf unsere Freiheiten und Rechte anzufechten. Darüber hinaus verfügen wir als kleinere Organisation über die Flexibilität, die es uns ermöglicht, schnell zu handeln, um auf unmittelbare Bedürfnisse unserer Mitglieder einzugehen und unsere Reaktionen entsprechend anzupassen.

Durch Justice in Action, unser Prozessführungsprogramm, bietet das Civil Liberties Defense Center kostenlos Rechtsvertretung oder Vermittlung an Friedensaktivisten, Umwelt- und Tierrechtsaktivisten, Aktivisten für Einwandererrechte, Aktivisten für die Gleichstellung von Ehen und andere, die sich für progressive soziale Veränderungen einsetzen. Von den zahlreichen Anfragen, die das CLDC erhält, nehmen wir Fälle an, die das größte Potenzial für einen systemischen Wandel über den Einzelfall hinaus haben und Gemeinden unterstützen, die Schwierigkeiten haben, eine hervorragende Rechtsvertretung zu erhalten. Ob durch die erfolgreiche Vertretung einer Moschee in einem Rechtsstreit gegen den Versuch des FBI, nach dem 11. September religiöse Aufzeichnungen vorzuladen, oder durch die kontinuierliche Unterstützung der Angeklagten und Geschworenenzeugen des ’Green Scare“ in Rechtsangelegenheiten und durch Vermittlung – das Civil Liberties Defense Center zeichnet sich in wegweisenden Fällen und wirkungsvoller Prozessführung aus, um verfassungsmäßige Rechte zu schützen.

Das Civil Liberties Defense Center engagiert sich im Kampf gegen den Missbrauch des “Terrorismus”-Etiketts durch die Regierung. Alarmierend ist, dass viele der Angriffe auf unsere Bürgerrechte nach dem 11. September 2001 erst jetzt Früchte tragen. Zum ersten Mal in der Geschichte unserer Demokratie hat die Regierung versucht, die Definition von “Terrorismus” zu erweitern, um Verbrechen einzuschließen, die nur Sachschäden beinhalten, und hat versucht, zivilen Ungehorsam wie Streikposten als “Terrorismus” darzustellen, um die Strafen zu erhöhen und den Aktivismus von Bürgern einzuschüchtern. Das CLDC bekämpft diese missbräuchliche Etikettierung vor Gericht, in den internationalen Medien und durch Öffentlichkeitsarbeit.

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